Ach komm, Spiegel …

17. März 2005

Der Spiegel hat, angelehnt an den Erfolg, den der kleine Clip von Gary Brolsma hatte, einen Wettbewerb ausgerufen, der zur Nacheiferung motiviert. Was dabei rauskommt, ist zum Größten Teil mehr als nur beschissen. Durch plumpe Nachmacherei geht da nix, lieber Spiegel. Auch wenn bei der Aktion vielleicht ein, zwei witzige Ergebnisse rauskommen, so ist und bleibt das alles ziemlich Panne und dem Niveau von Spiegel-Online nicht angemessen. Für sowas gibt’s schon Stefan Raab und Konsorten.

Gary Brolsma ist super, er bringt das aber auch entsprechend rüber und hängt voll drin. Romantisch gesprochen: Bei ihm kommt’s vom Herzen und er hatte, zumindest anfänglich, nicht vor, damit berühmt zu werden.

Zitat Spiegel:

Schüchtern ist er, schämt sich sehr. Teutonische Sitztänzer, da sind wir uns sicher, wären da weniger verklemmt.

Bestimmt, deshalb kommt auch nur Mist bei raus.

Die meisten “Teutonen” können außerdem nicht mal im Stehen tanzen.

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